Wir sind eine Umweltschule

Im Juni 2022 wurde uns durch eine hochkarätige Jury der Titel „Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeits-schule 2022“ verliehen.
Dieser Titel ist sowohl Ergebnis unseres bisherigen Engagements auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Schule als auch Motivation, unsere Roadmap 2030 weiterhin tatkräftig umzusetzen.
Wir sind und bleiben Umweltschule!
Am 2. Juni 2026 wurden die Berliner Umweltschulen juriert. In diesem Jahr repräsentierten vier Schülerinnen der 4c die Bergmannkiez- Gemeinschaftsschule beim Marktplatz der Berliner Umweltschulen.
Die Schülerinnen trugen vor einer Jury bestehend aus Berliner Unternehmens- und Organisationsvertreterinnen im Wettbewerb mit insgesamt 22 Berliner Schulen unsere Aktivitäten als Umweltschule vor.
Dazu zählen aktuell z.B.
- die Schulbienen auf dem Gartengelände der Grundstufe
- Beteiligung an der Müllsammelaktion Berlin räumt auf
- der Schulflohmarkt
- der von einer 6. Klasse gestaltete Pfandflaschen-Sammelbehälter
- die Bemühungen um eine Schulstraße
- die Kunst am Bau Installationen
- sowie die Planungen für die Umsetzung des Grünen Klassenzimmers.
In Kooperation mit Grün macht Schule, der Bauwerkstatt und der Gemüseackerdemie soll der Garten des Grundschulstandorts mit Schulleben gefüllt werden.
Im Rahmen von integrativen Projektwochen im Herbst 2026 sollen ein Gartenhaus, ein großer Picknick und Lerntisch, sowie Zäune entstehen, die einen Outdoor-Lernort im hinteren Teil des Gartens bilden werden. Ab dem folgenden Jahr (2027) soll dann mit Unterstützung der Gemüseackerdemie im vorderen Teil des Gartens wieder fleißig geackert, d.h. gegärtnert und Gemüse geerntet werden.
Bereits seit 2022 tragen wir das Siegel „Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule“ und sind stolz darauf, dass unser kontinuierliches Bemühen ausgezeichnet wird.
Wir wollen eine grüne Schule werden. Nachhaltig. Zukunftsorientiert. Lebenswert.
Am 01. Juni 2021 hat sich eine große Mehrheit (83% Ja-Stimmen, bei 15% Enthaltung und 2% Gegenstimmen) aller an der Gesamtkonferenz Teilnehmenden dafür ausgesprochen, dass das Thema Umweltschutz ein Schulentwicklungsprojekt werden soll.
Bereits am 22.06. traf sich die Arbeitsgemeinschaft „Lina goes green“, bestehend aus Erzieher*innen, Grundschule-/ Mittelschul-/ Oberschullehrer*innen, Sozialpädagoge*innen, unserem Werkstattmeister sowie einer Mitarbeiterin der Lesewelt. Eine multiprofessionelle Gruppe mit unterschiedlichsten Ideen, aber der gemeinsamen Vision von einer anderen, nachhaltigeren und zukunftsgerichteteren Schule.
Konkret wollen wir:
- als Pilotschule im brandneuen Senatsprojekt „KlimaVisionen – Wege zur klimaneutralen Schule in Berlin!“ des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) eine Bestandsaufnahme durchführen, unsere Ziele und eine Roadmap festlegen
- Demokratiebildung und Umweltbildung zusammendenken
- als Pädagog*innen Nachhaltigkeit vorleben
- eine Anbindung an unseren Kiez etablieren
- Umweltschutz auf allen Ebenen praktizieren – von der schulinternen Verwaltung, über den Umgang mit Ressourcen (Papier, Strom, Wasser) bis hin zur Begrünung unserer Schule
- Umweltschutz als sich durchziehendes Unterrichtsthema unter Berücksichtigung des Rahmenlehrplans etablieren
- einen Kleidertausch sowie einen Flohmarkt veranstalten
- dem Netzwerk Umweltschule beitreten
- Solaranlagen an unserer Schule installieren lassen
Drei Dinge sehen wir als absolute Gelingensbedingungen:
- Einbindung der Schüler*innen (bspw. über eine Projektwoche mit Material von klimamacher.berlin) und der Eltern
- Sichtbarkeit und Kommunikation (Verbreitung und Austausch von Ideen, auch über die Homepage)
- Verstetigung und Kontinuität (Um unsere Ziele zu erreichen, treffen wir uns kontinuierlich jeden dritten Dienstag als offene Arbeitsgruppe).
Anbei ein Link für alle KollegInnen zum Padlet „Auf dem Weg zur Umweltschule“ mit Links zu Materialien, Wettbewerben, Projektwochenplanung sowie zur Dokumentation und Organisation der offenen Arbeitsgruppe: HIER.
Ansprechpartner: armin.ulm(at)schule.berlin.de